Was liegt im Pfälzerwald näher als hauptsächlich mit Holz zu bauen?

Im Gegensatz zu den meisten anderen Rohstoffen, die wir heute unwiederbringlich verbrauchen, wächst unser heimisches Holz immer wieder nach. Für die Ernte und Verarbeitung muss außerdem nur wenig Energie eingesetzt werden, der Transport ist ungefährlich und geschieht auf kurzen Wegen. Bei der dauerhaften Verwendung von Holzprodukten wird Kohlendioxid langfristig festgelegt – ein in unserer heutigen Zeit wichtiger Beitrag zu einem aktiven Klimaschutz!

Holz der kurzen Wege

Im Forstamt Johanniskreuz in unmittelbarer Nähe zum Haus wurden rund 1.000 Kubikmeter Holz geerntet, anschließend in Pfälzer Sägewerken eingeschnitten und schließlich zu Brettstapelelementen für Böden, Wände und Decken verarbeitet. Die nachhaltige Erzeugung des Holzes ist durch FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert.

Ein Hoch auf das Holzhandwerk!

Durch die Anwendung handwerklicher Fertigungstechniken mussten kaum Vorprodukte aus industriellen Fertigungszentren in das Biosphärenreservat importiert werden. So konnte die Wertschöpfung überwiegend in der Region verbleiben und Arbeit und Einkommen gesichert werden.

Dank der mit Holz leicht umsetzbaren Niedrigenergie- und Passivbauweise gestalten sich die laufenden Betriebskosten günstig.

Mit Kiefer, Eiche, Buche, Douglasie und Fichte sind in unserem Gebäude die wichtigsten Holzarten des Biosphärenreservates Pfälzerwald verbaut. Im Sinne eines modellhaften Wissenstransfers können die Gäste die je nach Holzart unterschiedlichen und typischen Einsatzbereiche erleben und dieses Wissen anhand von Informationstafeln vertiefen.