Naturnaher Garten voller Leben

In diesem Sinne haben wir am Haus der Nachhaltigkeit unseren Außenbereich mit einer Vielzahl heimischer Stauden, Kräuter, Gräser und Blumen geschmückt - insektenfreundlich, duftintensiv und farbenprächtig - ein Paradies für alle Sinne und Inspiration für den eigenen Garten.

Gemütliche Sitzbänke, große Zwei-Personen-Liegen aus Holz und unser Rundweg laden zum flanieren und verweilen ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Wiese

Naturnahe Magerwiese
Vom Parkplatz kommend geht man den Steg entlang, durch unsere große, naturbelassne Wiese. Sie wird nur ein Mal pro Jahr gemäht, um den Aufwuchs von Gehölzen zu verhindern. Hier befindet sich auch eine Nisthilfe für Insekten, umgangssprachlich gerne "Insektenhotel" genannt. Hier kann man sich Anregungen dafür holen, wie man auch Zuhause mit einfachen Mitteln im Garten oder auf dem Balkon Nistmöglichkeiten und Unterschlupfe für Bienen, Florfliegen und die nützlichen Ohrwürmer schaffen kann.
Der Bereich innerhalb des Rundweges wird bewusst regelmäßig gemäht. So wird der Unterschied zwischen einem gepflegten „Fußball-Rasen“ und einer lebendigen, blühende Wiese in der es krabbelt, summt und wuselt augenscheinlich.

 

Streuobstwiese
Insgesamt zwölf Bäume alter Streuobstsorten wachsen rund um das Infozentrum, sogar mitten auf dem Spielplatz. Sie sollen eher symbolisch auf den Artenreichtum dieser extensiven Form der Landnutzung um die Dörfer im Pfälzerwald hinweisen. Die Bäume bzw. deren Früchte tragen so liebliche Namen wie „Grasblümchen“, „Herrgottsapfel“ und „Roter Bellefleur“ oder verweisen, wie der „Leistadter Rotapfel“, auf ihre ehemals vor allem lokale Bedeutung. Im Frühjahr erfreuen sie uns Mensch mit ihren Blüten und die Insektenwelt mit reichlich Nektar und Pollen. Im Herbst können alle von der köstlichen Ernte profitieren - selbstverständlich auch unsere Gäste, die sich beim Rundgang ein Stück pflücken können oder am Empfang geschenkt bekommen.

 

Kräutergarten

Auf der westlichen Seite des Grundstücks gibt es einen von einer Hainbuch-Hecke umgebenen Ziergarten. Er stellt eine lebendige Alternative zum Trend der ökologisch toten „Steingärten“ dar. Unsere Besucher*innen können sich anhand von Schautafeln und Pflanzsteckern darüber informieren, wie man um sein eigenes Haus mit einheimischen Wildkräutern und Sträuchern ein schmuckes Stückchen biologische Vielfalt schaffen kann. Eine solche Anlage kommt ganz ohne Pestizide aus, ist ein Eldorado für die Insektenwelt und zieht dadurch auch Vögel an, die hier eine wichtige Nahrungsquelle finden. Außerdem laden die aufgestellten Bänke zum Verweilen ein. Dabei kann man je nach Jahreszeit auch die im Kräutergarten heimischen fleißigen Honigbienen bewundern. Zwei Bienenvölker von Bio-Imker Axel Heinz haben dort eine Bleibe gefunden. Sie sammeln den „Johanniskreuzer Blütenhonig“, den man in unserem Pfälzer Waldladen kaufen kann.

 

Teich

Libellen, Wasserläufer, Rückenschwimmer, Gelbrandkäfer und andere wassergebundene Insekten kann man beobachten, wenn man sich auf unserer Terrasse oder am Rand unseres Teiches ein wenig geduldet. An manchen Tagen im Sommer flirrt die Luft über der Oberfläche nur so. Unsere Bienen, aber auch Bachstelzen, Mehlschwalben und Fledermäuse freut`s. Finden sie an dieser Wasserfläche nicht nur Kühlung, sondern auch reichlich Futter für sich und ihre Nachkommen. Passende Wasser- und Uferbepflanzung sowie die regelmäßige Pflege der Teichanlange schaffen eine für Mensch und Tier attraktive Umgebung.

 

Außerdem...

Neben der geplanten, großflächigen Gartenanlage haben wir am und um das Haus der Nachhaltigkeit weitere wichtige Elemente für die Tier- und Pflanzenwelt angelegt.

So wird das Grundstück zu einer Seite etwa von einem völlig unbehandelten Staketenzaun aus Edelkastanie begrenzt.
Vor dem festen Zaun wurde aus heimischen Sträuchern und niederen Bäumen eine vielfältige Hecke gepflanzt. Das bei der Pflege anfallende Schnittgut wird nach Art der Benjes-Hecke in Wällen auf die unbepflanzten Stellen abgelegt. Zwischen diesem Totholz entsteht ein ganz eigener Lebensraum für Insekten und Vögel.

 

An den großen Glasfassaden des Gebäudes wächst wilder Wein. Er spendet Schatten und verfärbt sich im Spätsommer wunderbar rot. Er ist im Sommer für Bienen und im Herbst für Vögel eine tolle Nahrungsquelle. Mehr zur besonderen Bauweise des Hauses erfahren Sie >>> hier

Ein großer Teil unseres Dachs ist außerdem begrünt. Gäste können sich dort über die Bepflanzung von derartigen Flächen informieren. Denn durch ein Bauwerk gehen zwar Flächen verloren, diese können aber ein Stück weit für die Insektenwelt durch entsprechende Bepflanzung zurückgewonnen werden. Mehr zur besonderen Bauweise des Hauses erfahren Sie >>> hier

Unser Spielplatz der Genreationen wird von einer vielfältigen Wildblumenwiese umrandet. Anstelle einer Abdeckung der freien Flächen mit Hackschnitzel oder geplanten Gartenflächen, wurden einfach wilde Blumen gesät. Die richtige Mischung und ein klein wenig Pflege reichen aus, um eine wildblühende, summende und brummende Wiese erleben zu können.

 

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Mehr zu dem, was wir am HdN für den Insektenschutz tun, können Sie >>> hier nachlesen.

 

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