Architektur und Bauweise drücken den Anspruch des Hauses als »Forum und Schaufenster der Region« aus. Das Haus steht als Symbol für das waldreiche Gebiet, als touristische Attraktion, als Stützpunkt für Naturtourismus und Umweltbildung – und als Modell und Medium für nachhaltige Entwicklung.

Kreative Ideen zur bestmöglichen Umsetzung all dieser Vorgaben wurden in einem Architektenwettbewerb ermittelt. Als Sieger ging der schließlich verwirklichte Entwurf hervor.

Er verkörpert Nachhaltigkeit durch

  • Einbindung in die landschaftliche Umgebung
  • die energetische Optimierung von Grundriss und Ausrichtung des Hauses
  • die Verwendung nachwachsender und regionaler Bau- und Werkstoffe
  • den Einsatz regenerativer Energiequellen
  • die Möglichkeit zur Beauftragung regionaler Handwerksbetriebe bei allen Gewerken

Selbst Gebäudeelemente, die vordergründig allein dem Besucherkomfort dienen, wurden mit tieferem Sinn geplant. Sie erfüllen weitere Funktionen im Sinne der nachhaltigen Gesamtphilosophie:

Haus der Nachhaltigkeit
© Landesforsten.RLP / Achim Perabo

So ermöglicht die Dachterrasse nicht nur attraktive Ausblicke auf den historischen Flecken Johanniskreuz, sondern dient mit Dachbegrünung, Sonnenkollektor und Photovoltaikelementen auch als praktisches Anschauungsbeispiel in Sachen »Nachhaltiges Bauen«.

Der regenwassergespeiste Gartenteich mit attraktiver Holzplattform dient nicht nur dem Relaxen der Besuchenden, sondern sorgt in Verbindung mit Lüftungsklappen an der verglasten Südfront im Sommer für die natürliche Zufuhr kühler Luft ins Gebäudeinnere.

Und die großzügigen Glasfassaden schaffen nicht nur eine helle und freundliche Atmosphäre, sondern tragen zur passiven Nutzung der Sonnenenergie und damit zur aktiven Energieeinsparung bei.

Idee

Das Haus der Nachhaltigkeit wurde mit unseren Architektinnen rabaschus und rosenthal realisiert. Nähere Infos > hier