Veröffentlicht am 01.03.2017

Wald, Wildnis, Nationalpark

Veranstaltung mit Vorträgen, einer Autorenlesung und vielen Bildimpressionen vermittelt einen Eindruck vom Werden des Nationalparks Hunsrück-Hochwald

Drei Fachleute erzählen am 12. März (14:00 bis 16:00 Uhr) im Haus der Nachhaltigkeit die Geschichte, wie der Nationalpark Hunsrück-Hochwald in Rheinland-Pfalz und dem Saarland entstand. Claus-Andreas Lessander, Ulrich Jäger und Konrad Funk werfen in diesem Zusammenhang die Fragen auf, was das Großschutzgebiet für die Bürger/innen bedeuten kann. Welche Anregungen gibt er uns, welche Chancen bieten sich durch ihn? Welche Rolle spielt er für den Naturschutz im Zusammenspiel mit unserer Waldbewirtschaftung und was hat er eigentlich mit dem Pfälzerwald zu tun? Und nicht zuletzt: Wie sieht er aus, wie „fühlt er sich an“? Alle drei Referenten sind Akteure der ersten Stunde. Sie haben in ihren ganz unter-schiedlichen Rollen entscheidend dazu beigetragen, den an Pfingsten 2015 eröffneten Nationalpark aus der Taufe zu heben. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Claus-Andreas Lessander, Mitarbeiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz, hat als Leiter des Starterteams für den Nationalpark seine Erfahrungen niedergeschrieben. Im Haus der Nachhaltigkeit liest er ausgewählte Passagen aus seinem Buch „Der Ruf nach Wildnis. Die Ge-burtsstunde eines Nationalparks“ (Oekom-Verlag). Er will damit zum Meinungsaustausch und gemeinsamen Nachdenken anregen. Mit dabei ist Sohn Leonhard, der das Buch seines Vaters aus seinem kindlichen Blickwinkel illustriert hat. Weiterhin unterstützt wird er von Ulrich Jäger, der als Mitarbeiter des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz die Ausweisung des Nationalparks von naturschutzfachlicher Seite maßgeblich mitgestaltet hat. Für die emotionalen Momente sorgt der in Johanniskreuz bereits durch eigenständige Auftritte bekannte Nationalparkförster und Naturfotograf Konrad Funk. Eine Auswahl meisterhafter Fotos aus seinem Bildband „Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Im Kleinen das Große Entdecken“ (Tipp 4-Verlag) lassen die Gäste aus der Perspektive von heute in die Hunsrücker Wildnis von morgen eintauchen. Am Ende der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die vorgestellten Bücher zu kaufen und signieren zu lassen.



Haus der Nachhaltigkeit