Veröffentlicht am 12.01.2017

Von Wildnis über Watt bis Waldweihnacht

HdN-Programm 2017 greift aktuelle Trends auf und setzt weiterhin auf Altbewährtes

Zusammen mit seinen Partnern hat das Team im Haus der Nachhaltigkeit nun die Eckpfeiler des diesjährigen Programmangebots abschließend festgelegt. Auf der Internetseite des Infozentrums sind die Termine der jeweils nächsten zwei Monate ab sofort beim „Veranstaltungsfinder“ zum Herunterladen verfügbar. Wer garantiert keinen Termin verpassen will, der sollte sich im hauseigenen E-Mailverteiler registrieren lassen. Zu jedem Angebot wird dann 14 Tage vorher eine Nachricht verschickt.

In der Hauptsaison von März bis Oktober setzen die Johanniskreuzer in 2017 zwei Themenschwerpunkte, die in ganz unterschiedlichen Formaten konzipiert sind. Unter der Überschrift „Wildnis“ finden Exkursionen in eine Kernzone des Biosphärenreservats, die Ausstellung „Die Rückkehr der Wölfe“, Vorträge zu den Luchsen im Pfälzerwald und ein wildnispädagogisches Angebot statt. Außerdem kann man sich bereits im März aus erster Hand über den Sinn und die Entstehungsgeschichte des Nationalparks Hunsrück-Hochwald informieren, bei dem der Gedanke „Natur Natur sein lassen“ im Vordergrund steht.
„Watt“ ist die Einheit für die elektrische Leistung. Sie steht im Haus der Nachhaltigkeit synonym für den Schwerpunkt Energie und Klimaschutz. Im Rahmen des Projekts „Zukunftsfähige Energieregion Pfälzerwald“ können sich Vertreter der Gemeinden bei einem Abendtermin über realistische Handlungs- und Fördermöglichkeiten in den Kommunen informieren. Darüber hinaus findet am Pfingstmontag wieder der Tag der Elektromobilität statt und das Infozentrum unterstützt die Aktionswoche „Rheinland-Pfalz. Land voller Energie“ der Energieagentur. Mangels Interesse in der Bevölkerung wird die Messe Zukunftsenergie in 2017 zunächst ein Jahr lang ausgesetzt. Weiterhin verdeutlicht die Ausstellung „Klimagourmet“ die Zusammenhänge zwischen unserer Ernährungsweise und dem Schutz des Klimas. Und die beliebte „Outdoor-Küche“ vermittelt in dieser Zeit ganz praktisch, wie regionale Produkte aus dem Biosphärenreservat auf originelle Weise am Lagerfeuer zubereitet werden können.
Lebensfreude und Spaß stehen ganz besonders dann im Mittelpunkt, wenn im Haus der Nachhaltigkeit der berühmte Pfälzer Karikaturist Steffen Boiselle die Lebensart seiner Landsleute mit spitzer Feder auf die Schippe nimmt oder wenn unter den Händen von Thomas Krämer nach traditioneller Art und mit natürlichen Aromen Bonbons gezogen werden. Bei Peter Lorson geht es rhythmisch zu - aus Holzbauteilen entstehen Kistentrommeln (Cajons). Und wenn es gelingt, in der Pfalz hochwertige Weintransportkisten aufzutreiben, dann soll bei seinem Angebot erstmals der Herzschlag einer „Pfälzer Vinodrum“ ertönen.
Auf Altbewährtes und Beliebtes können die Menschen im Biosphärenreservat auch in diesem Jahr wieder zählen: Pflanzentauschbörse und Natursport-Opening im April, Kinderferienwochen im Sommer, Marmeladenmarkt und Wandermarathon im Oktober und natürlich die Waldweihnacht im Dezember stehen wie gewohnt im Kalender.

Als einer der Bildungspartner unterstützt das Haus der Nachhaltigkeit mit seinem Programm das Jubiläum der Anerkennung des Pfälzerwaldes als Biosphärenreservat, das sich in diesem Jahr zum 25. Mal jährt.



Haus der Nachhaltigkeit