Mitmachen bei der Pflanzentauschbörse

Haus der Nachhaltigkeit und Gartenakademie Rheinpfalz laden die Bevölkerung wieder nach Johanniskreuz ein

Pflanzmaterial tauschen, nicht mehr benötigte Gartengeräte verkaufen, Wissen erweitern, Praxis erleben – Schlagworte, die treffend zusammenfassen, um was es am 23. April von 10:00 bis 17:00 Uhr bei der dann vierten Pflanzentauschbörse in Johanniskreuz geht. Rechtzeitig vor den Frühjahrsarbeiten im eigenen Hausgarten sind die privaten Gartenbesitzer aufgerufen, ihr überzähliges Pflanzmaterial  für die Börse in Johanniskreuz bereits heute einzuplanen und zu reservieren, um es dort entweder gegen eine Spende abzugeben, es zu verschenken oder aber zu tauschen. Neben dem „Börsenparkett“ sind Fachvorträge, ein Aktionsprogramm und Angebote für Kinder vorgesehen. Auch in 2017 können ausgediente aber noch brauchbare Gartengeräte, Literatur, Rankhilfen, Töpfe, usw. auf einem Flohmarkt wieder angeboten werden.
Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, und zwar ganz kostenlos! Aus organisatorischen Gründen werden Interessierte lediglich um eine formlose Anmeldung per E-Mail (hdn (at) wald-rlp.de) oder telefonisch (Tel.: 06306/9210-130) gebeten.

Die Pflanzentauschbörse im deutschen Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen organisiert das forstliche Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Gartenakademie am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, Neustadt-Mußbach.

Das Haus der Nachhaltigkeit zeigt in seinem eigenen Umfeld bereits eine Menge Beispiele dafür, welchen Beitrag jeder Gartenbesitzer für mehr Artenvielfalt im eigenen Verantwortungsbereich erbringen kann. Beim Infozentrum findet man einen Staudengarten mit Arten, die in ihrer Ursprungsform auch in unseren Wäldern, an deren Rändern und auf Wiesen der Region zu finden sind. Daneben gibt es einen kleinen Naschgarten mit Beerensträuchern, bei denen zur Zeit der Ernte ausdrücklich zugegriffen werden darf. Für Schmetterlinge wurde ein eigener Bereich an der Teichterrasse mit speziellen Nahrungspflanzen angelegt. Und schon seit dem Jahre 2006 gibt es auf der naturnahen Wiese im Süden vor dem Infozentrum eine Anlage mit alten Streuobstsorten, die früher in der Region weit verbreitet waren und heute aus unserer Landschaft zu verschwinden drohen. Außerdem kann ein Staketenzaun aus Edelkastanienspältern besichtigt werden, der in Kombination mit einer Hecke das Gelände des Hauses der Nachhaltigkeit im Westen gegen die B 48 abgrenzt. Und auf dem in 2015 neu eröffneten Spielplatz der Generationen wurde eine Saatgutmischung mit bunten Sommerblühern als Nahrungsgrundlage für Bienen und andere Insekten ausgebracht.

Aurikelblütenvielfalt | Bild: Marion Nickig

Unsere Partner

AG Schulgarten Rheinland-Pfalz

AK Historische Obssorten Pfalz-Elsaß-Kurpfalz

Deutsche Gartenbaugesellschaft 1822 e.V.

Gartenakademie beim DLR Rheinpfalz

Imkerverband Rheinland-Pfalz

Netzwerk Blühende Landschaften

Netzwerk Pflanzensammlungen

 



Haus der Nachhaltigkeit